Anbaugebiete

Ahr

„Klasse statt Masse“

lautet die Philosophie der Ahrwinzer. Qualität ist ihr oberstes Gebot. Das wissen Weinfreunde, Kenner und Fachjournalisten in aller Welt, die angesichts der gelungenen Kombination aus Tradition, Innovation und Experimentierfreude ins Schwärmen geraten. Weine und Winzer des Ahrtal sorgen allenthalben für Aufsehen, sind preisgekrönt und vielfach ausgezeichnet.

Obwohl das Ahrtal sehr weit nördlich liegt, ist es ein fast reines Rotweingebiet. Der Grund dafür sind die ausgezeichneten kleinklimatischen Bedingungen. Im Westen schützen die bis zu 500 Meter aufragenden Hügel des Ahrgebirges und der Eifel die Weinberge vor kalten Winden. Gleichzeitig strömt von Süden her warme Luft ins Ahrtal. Auf den letzten 30 Kilometern seines Unterlaufs zwischen Altenahr und dem Kurort Bad Neuenahr-Ahrweiler hat sich der kleine Fluss ein beeindruckendes, steiles und von spektakulären Mäandern geprägtes Tag gegraben.

Die Ahr-Region verfügt über herrliche Wanderwege und ausgetüftelte Radstrecken. Der Rotweinwanderweg führt von Bad Bodendorf bis Altenahr und verbindet alle Weinorte miteinander. Versäumen Sie es nicht, die Abstiege aus den Weinbergen wahrzunehmen – sie führen in die Orte zu Weinproben und Winzervespern.

Baden

Ökologische Avantgarde

Baden ist in neun landschaftlich und klimatisch sehr unterschiedliche Regionen aufgeteilt. Folglich sind auch die badischen Weine sehr verschieden. Ob man nun die Bodensee-Region mit den Inseln Mainau und Reichenau oder Weinorten wie Hagnau und Meersburg erkundet oder Städte wie Karlsruhe und Freiburg – alles gehört zum Anbaugebiet Baden. Die Ecovin-Weingüter sind überproportional um Freiburg verteilt. Weitere Schwerpunkte liegen am Tuniberg und am Kaiserstuhl. Von den Winzer-Kollegen werden die Ökowinzer zwar noch kritisch beobachtet, gleichzeitig aber auch respektvoll die „Avantgarde“ des Berufsstandes genannt.

Eine große Rolle spielen in Baden die Genossenschaften: Ecovin-Weingüter sind in insgesamt 12 Winzergenossenschaften vertreten. Hier werden die Trauben der ECOVIN-Ereuger getrennt erfasst und weiterverarbeitet. Die Winzergenossenschaften dürfen das ECOVIN-Warenzeichen in Lizenz verwenden.

An Rebsorten hat der Spätburgunder in Baden die flächenmäßig größte Ausdehnung. Die samtigen, kraftvollen Weine werden immer häufiger im Barrique ausgebaut. An weißen Burgundern sind in Baden vor allem Grauburgunder, der elegante Weißburgunder, der feine Auxerrois oder der (burgunderverwandte) Chardonnay vertreten. Rebsorten wie Gutedel, Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau oder Muskateller spielen in einzelnen Bereichen ebenfalls eine bedeutende Rolle.

Demonstrationsbetriebe: Wein- & Sektgut Harteneck, Weingut Klaus Vorgrimmler

Franken

Unverwechselbarer Charakter

Beim Bocksbeutel denkt jeder sofort an Frankenwein. Doch nicht nur die Form der Flasche ist unverwechselbar. In Franken bestehen die Böden aus Buntsandstein, Muschelkalk und Gipskeuper. Sie verleihen dem Frankenwein seinen unverwechselbaren Charakter. Die Reben nehmen während der Vegetationsperiode besonders viele Mineralstoffe aus dem Boden auf und konzentrieren diese in den Trauben. Ebenfalls charakteristisch ist die Geschmacksrichtung „fränkisch trocken“ – trockene Frankenweine dürfen weniger als die Hälfte an Restzucker enthalten als trockne Weine aus allen anderen Anbaugebieten.

Bedeutendste Rebsorte Frankens ist der Silvaner. Wohl in keinem anderen Anbaugebiet kann die Silvanerrebe so sehr zeigen, was in ihr steckt. Ebenfalls stark vertreten ist der Müller-Thurgau. Klassiker sind Riesling, Weißburgunder und Bacchus von den geschützten Steillagen entlang des Mains. Rotweine gewinnen in Franken zunehmend an Bedeutung, vor allem Spätburgunder und Schwarzriesling, Portugieser, Dornfelder und Regent.

Mittelrhein

Wildromantische Burgruinen

Das romantische Tal des Rheins mit seinen vielen Schloss- und Burgruinen gehört zu den kleinsten deutschen Anbaugebieten. Der Mittelrhein ist von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Die Weine der Region – überwiegend Riesling - wachsen auf steilen Lagen mit verwitterten Schieferböden. Die Qualität moderner Mittelrheinweine ist hoch. Sie sind kräftiger als Moselweine und weicher als Weine aus dem Rheingau – sie können einige Jahre in der Flasche reifen und entwickeln dann eine große geschmackliche Fülle. Die kleinen Erntemengen machen die Weine vom Mittelrhein zu besonderen Raritäten.

Neben dem Riesling wachsen am Mittelrhein Müller-Thurgau und Spätburgunder, der Rest ist mit Kerner und Portugieser bestockt.

Mosel

Verrückte Winzer im größten Steillagenweinbaugebiet

„You are crazy! – Ihr seid doch verrückt!“ Diesen Spruch bekommen Winzer an der Mosel häufiger zu hören, wenn sie Besucher aus New York, London oder Hongkong mit in ihre Weinberge nehmen. Der Blick auf die steilen Hänge, wo sich die Weinreben mit ihren Wurzeln in den felsigen Untergrund krallen, sorgt bei vielen Gästen für Erstaunen – und Schwindelgefühl. Vielleicht sind die Winzer an Mosel, Saar und Ruwer wirklich etwas verrückt, dass sie sich die harte Arbeit in den Steillagen-Weinbergen antun. Verrückt sind sie auf jeden Fall nach der Qualität, nach der Einzigartigkeit der Weine, die unter diesen extremen Bedingungen entstehen. Das Ergebnis ist schmeckbar, denn wer einmal probiert hat, dem prägt sich der besondere Charakter ein: mineralisch, elegant, mit Aromen von Kräutern und Früchten - und meist mit moderatem Alkoholgehalt. Und keineswegs nur süß. Die mineralischen trockenen Riesling-Weine überzeugen ebenso, wie die feinherben Gewächse.

Auch Freunde anderer Rebsorten werden an der Mosel fündig: Vor allem an der Südlichen Wein-Mosel, im Grenzbereich zu Luxemburg und Frankreich, haben die Burgundersorten ihre Heimat: Hier ähneln die Anbaubedingungen denen der Champagne und Burgunds. Auf den Muschelkalkböden stehen heute neben der authochtonen Sorte Elbling vor allem Weiß- und Grauburgunder, Spätburgunder, Auxerrois und Chardonnay – Basis für elegante Speisebegleiter ebenso wie für hervorragenden Winzersekt und Crémant.

von Ansgar Schmitz, Geschäftsführer Weinland Mosel

Weitere Informationen: www.weinland-mosel.de

Demonstrationsbetrieb: Weingut Steffens-Keß

Nahe

Die Nahe – echte Typen machen Weine mit Charakter

Es ist heute üblich, dass Weine einer bestimmten Region oder eines Landes unter einheitlichem Image vermarktet werden. Das mag bei Großanbauflächen Sinn machen, bei Weinen der Nahe geht das nicht. Zu eigenständig, sind selbst kleine Lagen. Vulkanausbrüche und mächtige Erdbewegungen mischten den Untergrund der Nahe so auf, dass mehr als 180 verschiedene Bodenformationen übrig blieben. Ein einzigartiges Terroir für authentische, große Weine. Die Vielfalt des 4.100 Hektar großen Gebietes findet im gesamten europäischen Raum nicht ihresgleichen. Hier gilt Qualität statt Quantität.  

Ohne Mensch, kein Wein. Bunt und unverwechselbar wie die Böden der Nahe, sind auch die Winzer. Hier arbeiten kreative Traditionalisten und moderne Querdenker mit unterschiedlichem Ansatz, aber ganzen Einsatz an einem einzigen Ziel: Große Weine zu erzeugen. Nur echte Typen machen auch authentische Weine. Der Anbau erfolgt zu 45% am Hang, 25% in Steillagen mit Lese von Hand. Die wichtigsten Sorten sind Riesling, Weiß – und Grauburgunder, sowie Spätburgunder und Portugieser.

Das Anbaugebiet Nahe ist ein eigener, einzigartiger Mikrokosmos. Die geologischen und topografischen Formationen vermitteln auf relativ kleinem Gebiet die unterschiedlichsten Charakteristika und Impressionen. Wer sich das Vergnügen gönnt, die 130 km lange Naheweinstraße zu erkunden, begegnet einem Szenario unvermuteter Dinge: Weinberge, die den Rang eines Kulturdenkmals beanspruchen könnten. Burgen, Schlösser und Klosteranlagen die Zeugnis ablegen von der mittelalterlichen Bedeutung dieser Region. Sie treffen auf dramatische Gebirgswände, mystische Felsgnome, weitläufige Hügellandschaften und südländisch anmutende Weingärten. Ein mildes, wohltuendes Klima, mit den meisten Sonnenstunden und den wenigsten Regentagen im Westen Deutschlands, dazu mineralhaltige Heilwasserquellen aus den Tiefen des Nahetals.

Mit gutem Grund gilt das Weinland Nahe unter Kennern als DER Geheimtipp im Südwesten Deutschlands.

von Laura Dreher, Geschäftsführerin Weinland Nahe

Mehr Infos rund um das Naheland www.weinland-nahe.de

Demonstrationsbetrieb: Weingut Brühler Hof, Volxheim

Pfalz

Sonne, Mandeln und Feigen

Die Pfalz ist ein sonnenverwöhnter Lanstrich im Südwesten Deutschlands. Entlang der Weinstrasse von Bockenheim bis Schweigen und im idyllischen Zellertal wachsen Weinstöcke neben Mandelbäumen, Kiwis und Feigen. Neben dem mediterranen Klima verfügt die Region über uralte Weinbautraditionen – die Anfänge des Weinbaus liegen hier bereits vor der römischen Zeit. Da die Weine der Pfalz lange Zeit relativ unbekannt waren, richtete man 1935 die „Deutsche Weinstraße“ ein. Sie zieht sich über 85 Kilometer von Bockenheim im Norden durch das gesamte Anbaugebiet bis zum berühmten „Deutschen Weintor“ in Schweigen an der französischen Grenze. Die Nachbarschaft zu Frankreich ist überall spürbar. So haben sich zum Beispiel entlang der deutschen Weinstraße Spitzenköche etabliert, die mit der regionalen Küche experimentieren.

Riesling ist DIE Rebsorte der Pfalz. Weiß-, Grau- und Spätburgunder aus der eleganten Pinot-Familie gedeihen in der Pfalz ebenso vorzüglich. Edel, rar und launisch ist die nach Rosen duftende Gewürztraminer Rebe. Bei den Rotweinen belegen die Barriques aus der Pfalz auch im internationalen Vergleich vorderste Plätze. Geschmacklich ebenso überzeugend sind Neuzüchtungen, die widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten sind (kurz Piwis genannt), allen voran der Regent.

Demonstrationsbetrieb: Weingut Klaus und Susanne Rummel

Rheingau

Kulturgut und Zentrum der Forschung

Am Rheinknie fließt der Rhein langsamer, seenartig. Das Wasser reflektiert das Sonnenlicht auf die Weinberge und verstärkt seine Wirkung bis zu einem Viertel. Der Strom reguliert auch das Kleinklima: als natürlicher Wärmespeicher schützt der die Reben vor plötzlichen Frosteinbrüchen, durch Nebelbildung versorgt er die Weinberge mit Luftfeuchtigkeit und begünstigt dadurch im Herbst das Auftreten der Edelfäule.

Neben dem Kloster Eberbach als Kulturgut ist für die Region die Forschungsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim zu erwähnen. Hier ist 2003 die erste Professur für Ökologischen Weinbau entstanden, besetzt durch das Ecovin-Mitglied Prof. Dr. Randolf Kauer.

An weißen Rebsorten dominiert der Riesling. Für ihn ist der Rhein mit seinen Nebenflüssen aufgrund der klimatischen Voraussetzungen das ideale Anbaugebiet. In trockenen, lachgründigen, steinigen Südhängen wächst hier keine Rebe besser. Doch auch hervorragende Rotweine werden im Rheingau erzeugt. Jeder zehnte Weinstock ist eine rote Spätburgunder-Rebe.

Demonstrationsbetrieb: Weingut Hirt-Albrecht

Rheinhessen

Das Weinland mit viel Dynamik und großer Experimentierfreude

Rheinhessen ist zurzeit mit die dynamischste deutsche Weinregion. Hier sind Winzerinnen und Winzer am Ruder, die mit Know how und internationalem Background etwas richtig Gutes machen. Sie sind Individualisten mit Netzwerk-Qualitäten. Und sie kennen die feine Balance zwischen effizienter Arbeit und dem Spaß am Leben.

Rheinhessen liegt im weiträumigen Dreieck zwischen Mainz, Worms und Bingen, im Norden und Osten durch den großen Rheinbogen umschlossen. Rheinhessen ist mit seinen 26.500 ha Rebfläche das größte deutsche Weinbaugebiet. Es sind vor allem die Rieslinge und Silvaner, die für Furore sorgen.  Daneben sind insbesondere die Burgunder im Kommen. Etwa ein Drittel der Rebflächen gehört den roten Sorten.

Im großen Weinland am Rhein scheint die Sonne mehr als 1.700 Stunden im Jahr und mit nur 500 mm Niederschlag ist Rheinhessen eines der bekanntesten Trockengebiete in Deutschland.
Das sind auch gute Voraussetzungen, um mit Erfolg ökologischen Weinbau zu betreiben. In Rheinhessen sind die Wurzeln von Ecovin: Die rheinhessischen Ökowinzer gründeten 1983 den ersten Regionalverband ökologisch arbeitender Winzer in Deutschland.

Rheinhessen erzeugt im Schnitt der Jahre ca. 2,5 Mio. hl Wein.  Knapp 75% der Erzeugung wird von den Kellereien im Inland und Ausland an den Lebensmittelhandel vermarktet;  25% gehen von den Winzern direkt an die Verbraucher.

Mainz und Rheinhessen sind Mitglied im Great Wine Capitals Global Network (GWC) - einem Zusammenschluss der bekanntesten Weinbaustädte weltweit.

von Bernd Kern, Geschäftsführer Rheinhessenwein e.V.

Weitere Informationen:  www.rheinhessenwein.de

Demonstrationsbetrieb: Weingut Arndt F. Werner

Württemberg

Dichter und Denker

Friedrich Schiller und Friedrich Hölderlin sind am Neckar inmitten von Weinbergen aufgewachsen. Wein gehörte zu Schillers Lieblingsgetränken. Seine Vorfahren waren Winzer und Schillers Vater hatte ein Buch über Weinbau veröffentlicht.

In den Württemberger Weingärten, wie die Weinberge hier heißen, überwiegt der Anbau roter Rebsorten, die ansonsten in Deutschland kaum eine Rolle spielen. Die wichtigste ist der Trollinger, der fast ausschließlich in Württemberg angebaut wird. Seine Weine sind fruchtig und süffig. Der samtige, weiche Schwarzriesling bedeckt ebenfalls eine sehr große Fläche. Der Lemberger als weitere württembergische Spezialität bringt farbintensive, wuchtige und gerbstoffreiche Rotweine hervor. Weitere rote Rebsorten von Bedeutung sind Spätburgunder und Samtrot. An weißen Rebsorten sind Riesling, Kerner und Silvaner vertreten. Die meisten Weingärten Rebfläche liegen in geschützten Flusstälern an Neckar, Rems, Enz, Kocher, Jagst und Tauber.

Demonstrationsbetrieb: WINO Biolandbau, Jürgen Winkler

Hessische Bergstraße

Früher Frühling

Das Weinanbaugebiet Hessische Bergstraße mit seinen knapp 450 Hektar Rebfläche zeichnet sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Böden auf einer kleinen Fläche, seinen Steillagen und dem milden Klima aus. Der Odenwald schützt die Reben vor Nord- und Ostwinden und schafft so ideale Wachstumsbedingungen für eine große Vielfalt von Rebsorten.

Die durchschnittlichen Jahresklimawerte liegen bei 10°C. Kombiniert mit 1600 Sonnenstunden im Jahr und einem jährlichen Niederschlag von 720 mm ergibt sich für die  Hessische Bergstraße eine lange Vegetationsperiode für die Trauben.

Die Weine der Hessischen Bergstraße sind herzhaft und frisch. Die meistangebaute weiße Rebsorte ist der Riesling. Jedoch befinden sich Sorten wie Grau- und Weißburgunder, Müller-Thurgau, Silvaner und Kerner stark im Aufwand.
Bei den roten Rebsorten gehört der Spätburgunder zu den typischen Vertretern an der Hessischen Bergstraße. Lemberger, Regent, Portugieser oder Acolon gehören zur großen Bandbreite der roten Rebsorten.

Die Rebfläche wird vermehrt durch hauptberufliche Winzer bewirtschaftet. Jedoch gibt es eine große Anzahl an Nebenerwerbswinzern. Somit bestimmen kleine Rebparzellen das landschaftliche Bild der Hessischen Bergstraße. Im Jahr 2010 ist die Winzergemeinschaft Feligreno ECOVIN beigetreten und arbeitet somit nach ökologischen Richtlinien.

Weitere Informationen zum Anbaugebiet Hessische Bergstraße finden Sie hier.
 

Sachsen

Spezialitäten und Raritäten

Das Anbaugebiet Sachsen mit seinen 488 ha Rebfläche ist das nördlichste und eines der kleinsten deutschen Anbaugebiete. Klimatisch ist das Gebiet sehr kontinental geprägt. Mit mehr als 1600 Sonnenstunden im Jahr und einem großen Temperaturunterschied zwischen Tag- und Nacht entstehen hier sehr aroma- und bukettgeprägte Weine. Die Weine aus Sachsen sind Raritäten, die man meist nur in den gemütlichen Weinstuben, auf den Weinfesten oder direkt bei den Weingütern genießen kann.

Typisch sind zudem die Bruchsteinmauern an den terrassierten Steillagen am Elbufer. In diesen Steillagen wachsen die Trauben für die besten Weiß- und Grauburgunder und den Traminer. Des Weiteren wird in Sachsen Müller-Thurgau und Riesling angebaut. Bei den roten Rebsorten, die lediglich auf 19 Prozent der Rebfläche angebaut werden, ist der Spätburgunder die meistangebaute Rebsorte, gefolgt von Dornfelder und Regent.

Insgesamt gibt es in Sachsen 2514 Winzer, jedoch arbeiten nur 33 im Haupterwerb und lediglich ein Betrieb arbeitet nach ökologischen Richtlinien und ist zertifiziertes ECOVIN Mitglied.

Weitere Informationen zum Anbaugebiet Sachsen gibt es hier