Prämierung der besten Bioweine Baden-Württemberg 2015

Freiburg. Badener und Württemberger waren friedlich vereint, als sie von Alexander Bonde, dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, und Freiburgs Bürgermeisterin Gerda Stuchlik auf die Bühne gerufen wurden, um ihre Urkunden entgegen zu nehmen. 26 mal wurden die Auszeichnungen der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2015 anlässlich der Eröffnung des 2. Öko-Aktionstages in Freiburg an 16 Betriebe aus beiden Landesteilen vergeben.

Aus rund 250 angestellten Bio-Weinen und Sekten waren die Siegerweine bei der Prämierung am 4. Mai ausgewählt worden. Die Nase vorne hatten diejenigen Regionen, die auch die meisten Weine angestellt hatten: Das Markgräflerland mit 10 ausgezeichneten Bio-Weinen und -Sekten, gefolgt vom Kaiserstuhl (9). sowie dem württembergischen Unterland (5), dem Breisgau (1) und dem Remstal (1). Vertreten waren Bio-Betriebe von ECOVIN, Bioland und Demeter aus Baden und Württemberg.

Auch wenn die Fachjury das durchgängig hohe Niveau der angestellten Weine und die regionale Ausgeglichenheit lobte, ein paar (positive) Ausreißer gab es dennoch: Gleich vier Betriebe schafften  es mit jeweils drei Weinen in die Bestenauswahl: Die ECOVIN-Weingüter Zähringer und Daniel Feuerstein aus Heitersheim im Markgräflerland, der Bioland-Winzer Norbert Helde aus Jechtingen am Kaiserstuhl und ECOVIN-Winzer Andreas Stutz in Heilbronn.

Jeweils zwei Siegerweine konnten Gerd Köpfer (Staufen-Grunern) beisteuern sowie das Weingut Schaffner (Bötzingen). Mit jeweils einer Auszeichnung belohnt wurden die Weingüter Martin Schmidt und Friedhelm Rinklin (beide Eichstetten), Abril (Vogtsburg-Bischoffingen), Hirth (Willsbach), Pix (Ihringen), Rieger (Buggingen-Betberg), Schäfer (Kleinbottwar), Doreas (Remshalden), Dilger (Freiburg) und Mißbach (Ebringen).

Prämiert wurden die Weine in Kategorien, die sich nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs richten: vom Aperitif mit Sekt und Secco über Vorspeisen und verschiedene Hauptgänge (Weiß- und Rotweine) bis zum Dessert (edelsüße Weine). Eine Sonderkategorie widmet sich den Weinen aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, die den Biowinzern wegen ihres umweltfreundlichen Anbaus besonders am Herzen liegt. Hier wurden sechs Weine ausgezeichnet.

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten hat am 4. Mai 2015 in Freiburg knapp 250 württembergische und badische Weine aus biologischem Anbau verkostet. Organisiert hatte die Prämierungsprobe wie in den Vorjahren Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau. Vertreten waren Bio-Betriebe von ECOVIN, Bioland und Demeter aus Baden und Württemberg.

Alexander Bonde, der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, hob anlässlich der Eröffnung des 2. Öko-Aktionstages die Bedeutung von Bio-Genuss, Frische und Regionalität für die hier angebotenen Premium-Produkte hervor. Und er verwies auf mittlerweile fast 7.000 Betriebe, die  nach dem Aktionsplan „Bio in Baden-Württemberg” hier biologisch wirtschaften.

Freiburgs Umwelt-Bürgermeisterin Gerda Stuchlik freute sich über die Ausrichtung des Öko-Aktionstages: ”Bio passt zu Freiburg”, meinte sie und verwies auf ersten Öko-Messen, die hier vor 20 Jahren ausgerichtet wurden.  Der Umwelt-Bürgermeisterin lag vor allem die Verknüpfung von biologischer und regionaler Erzeugung am Herzen, ein Rückgang der Lebensmittel-Verschwendung und die Förderung der Artenvielfalt.

Reger Nachfrage erfreute sich das Angebot, die prämierten Weine beim 2. Öko-Aktionstag auf dem Freiburger Kartoffelmarkt zu verkosten. Am Zelt des Regionalverbands ECOVIN Baden, wo die Siegerweine ebenso wie anderen Bioweine probiert wurden, verzeichneten die Winzer aus Baden und Württemberg den ganzen Tag über großes Interesse. Vertreten waren im Rahmen des Öko-Aktionstages Hersteller und Vermarkter ökologischer Lebensmittel, die an den insgesamt 20 Ständen von auch viele andere Bio-Produkte anboten, von der Bratwurst bis zum Kaffee. Frisch zubereitet wurden auf der Bühne leckere Gerichte aus Bio-Zutaten, die ebenfalls sehr begehrt waren.

Alle Siegerweine finden Sie in der angefügten pdf-Datei.

Downloads: