EcoWinner 2009

Oppenheim, 23.06.2009

And the EcoWinner is…
ECOVIN kürt beste Bio-Weine Deutschlands

Einziger Wettbewerb mit eigenen Kategorien für pilzwiderstandsfähige Rebsorten

Am 18. Juni 2009 haben 40 Weinexperten zum zwölften Mal die EcoWinner, die besten Bio-Weine Deutschlands, gewählt. „Immer mehr Weinliebhaber vertrauen auf diese Auszeichnung“ so Lotte Pfeffer-Müller, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Ökologischer Weinbau ECOVIN. Unterstützt von Renate Künast als Schirmherrin erhalten die Weinfreunde eine Orientierungshilfe für den Einkauf und probieren so den ein oder anderen Wein, den sie sonst vielleicht nie entdeckt hätten. Die Vielfalt erhöhten zwei separate Kategorien für pilzwiderstandsfähige Rebsorten - so genannte Piwis. Der Weinpreis brach auch dieses Jahr wieder Rekorde: 73 Weingüter aus 10 Anbaugebieten stellten 359 Proben in 18 Kategorien an, aus denen jeweils ein eindeutiger Sieger hervorging. Probierfreudige Fans der ökologischen Weinkultur können unter www.ecovin.de die EcoWinner als Probepakte bestellen und finden alle weiteren Details des Awards.

„Es ist uns eine Ehre, dass die Zusagen der Jurymitglieder dieses Jahr besonders hoch ausgefallen sind und wir auch viele neue Verkoster hinzugewonnen haben.“ ECOVIN-Geschäftsführer Götz Drewitz bedankte sich gleich zu Beginn der Veranstaltung bei den renommierten Sommeliers, Weinjournalisten, Fachberatern, externen Winzern und Fachhändlern aus dem nationalen und internationalen Einkauf.
Erstmals wurde in diesem Jahr ein Platz in der Prüfungskommission mit Hilfe eines Wettbewerbs an einen Endverbraucher vergeben. Herr Dr. Schernewski hat die kniffeligen Fragen am überzeugendsten gelöst und somit seine Verkostungskompetenz theoretisch unter Beweis gestellt. „Wir freuen uns sehr, auch sein praktisches Fachwissen erleben zu dürfen“ so Götz Drewitz.

Degustationsleiter Andreas Schwalb vom Dienstleistungszentrum Oppenheim teilte die Jury in 10 Teams, die jeweils zwischen 33 und 43 Weinen blind zu beurteilen hatten. Dabei wurde nach dem 20-Punkte-System gearbeitet: Maximal 2 Punkte für die Farbe, 6 Punkte für den Geruch, 6 Punkte für den Geschmack und 6 Punkte für den Gesamteindruck. „Erneut haben mehr Weingüter als im Vorjahr Weine angestellt“ so der Sensorikexperte. „Davon 155 allein aus Rheinhessen, 83 aus Baden und 53 aus der Region Mosel. Riesling ist mit 94 Produkten Spitzenreiter, ihm folgen Spätburgunder und Grauburgunder mit 37 und 26 Posten.“

Nach drei Stunden konzentriertem Beurteilen, Riechen und Schmecken fasst Lotte Pfeffer-Müller zusammen: „Dieses Jahr haben wir einmal mehr die Bestätigung bekommen, dass wir mit unseren Mitgliedern auf dem richtigen Weg sind. Die Qualitäten, die wir degustiert haben, brauchen den internationalen Vergleich nicht scheuen. Wir sind bestens aufgestellt für unser 25-jähriges Jubiläumsjahr 2010.“ DLG-Prüferin Claudia Rehm stellt fest: „Nach 5 Jahren Jurymitgliedschaft kann ich mit Gewissheit sagen: Die Weine werden von Jahr zu Jahr besser. So bewerte ich eigentlich nur noch zwischen gut und herausragend.“

In den Kategorien „Weiße Piwis“ und „Rote Piwis“ überraschten zwei individuelle Cuvées der Weingüter Andreas Stutz und Kaufmann, die sich gegen die mehrfach angestellten Regent- und Johanniter-Weine durchsetzten. „Pilzresistente Rebsorten stehen bei ECOVIN im Fokus, gleichzeitig müssen sie sich nach ihrer Zulassung im Hinblick auf traditionelle, etablierte Rebsorten bewähren - gerade auch in der Gunst der Verbraucher.“ Insgesamt am höchsten wurden ein Grauer Burgunder vom Weingut Klaus Knobloch in der Kategorie „Kräftige Burgunder“ und eine Huxelrebe Beerenauslese vom Bioweingut Lorenz in der Kategorie „Edelsüße Weißweine’“ taxiert.
Die Weingüter Hubert Lay, Reis-Oberbillig und Jakob Neumer waren gleich in zwei Aufstellungen erfolgreich. Die Betriebe Pflüger, Richard Schmidt, A.F. Werner, Klaus Knobloch, Jakob Neumer und Lorenz gingen bereits 2008 als Sieger einer Gruppe hervor. In den Einteilungen „Secco“, „Leichte Burgunder“, „Rieslinge mit leichter Restsüße“ und „Leichte Rotweine“ überzeugten die Weingüter Sponagel-Weil, Ollinger-Gelz, Torsten Melsheimer und Harteneck.

Die Kompetition wurde vor 12 Jahren übrigens eher aus internen Gründen ins Leben gerufen: Die ECOVIN-Geschäftsstelle wollte eine vielfältige Auswahl an Weinen finden, die sie bei wichtigen Anlässen als Repräsentanten des ökologischen Weinbaus vorzeigen konnte. Mittlerweile ist der Wettstreit zu einer professionell vorbereiteten Institution geworden, die die Marktakzeptanz von Bio-Weinen erhöht hat und jedes Jahr neue Zeichen sowie motivierende Maßstäbe setzt. Dieses Jahr sind die EcoWinner dazu Wegbegleiter ins Jubiläumsjahr 2010.

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Pressekontakt:
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