Positionen und Forderungen der Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. für die kommende Legislaturperiode

Rheinland-Pfalz braucht jetzt mutige Politikerinnen und Politiker, um seiner wichtigen Rolle in der Landwirtschaft gerecht zu werden

Positionen und Forderungen der Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. für die kommende Legislaturperiode

Mainz, 6.4.2016. Die derzeit in Koalitionsverhandlungen stehenden Parteien haben im Rahmen der Beantwortung der Wahlprüfsteine zugesichert, ihre Politik in den kommenden Jahren entsprechend in Richtung einer nachhaltigen Landwirtschaft auszurichten. Die Grünen haben eine sichtbare Ökologisierung zugesichert. Diese Maßgabe aus dem Wahlkampf gilt es nun mutig anzugehen und in Regierungshandeln umzusetzen. Rheinland-Pfalz braucht mehr Bio- Bäuerinnen und Bauern und zugleich eine verlässliche Perspektive für die bestehenden konventionellen Erzeugerbetriebe. Der bisherige eigenständige Zuschnitt des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten ist daher für Rheinland-Pfalz ein Erfolgsmodell, so Sabine Berger, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

Als Richtschnur für die angelaufenen Koalitionsgespräche wurden den Hauptverhandlungs-führer/innen der SPD, FDP und Bündnis90/die Grünen die Forderungen der AÖL übermittelt. Darin enthalten sind Positionen zum Ressortzuschnitt, zur Ausstattung und Ausrichtung der Agrarförderprogramme, zum Schutz des Grundwassers als gesamtgesellschaftliche Herausforderung, Aus- und Weiterbildung, Aktionsplan zum Ökolandbau, sowie zur Forschungsförderung.

An die drei Hauptverhandlungsführer richtete Sabine Berger einen Appell: „Die zukünftige Landesregierung hat die Verantwortung für eine zukunftsfähige Agrarpolitik wahrzunehmen, die sowohl die Interessen der Landwirte als auch die Anliegen der Verbraucherinnen und Verbraucher berücksichtigt. So zeigt das Bundesland Bayern mit seiner konservativen Regierung, wie man eine fortschrittliche und mutige Ökolandbau-Politik betreibt. Der dortige CSU-Minister Helmut Brunner hat die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors und die darin liegende Chance für viele derzeit noch konventionell arbeitende Landwirte erkannt. Auch im Saarland erzielte man mit dem Ressortzuschnitt des SPD geführten Ministeriums für Umwelt Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen Spitzenplatz in Deutschland mit 20% im Ökolandbau“ Sabine Berger sicherte zu, dass man die Parteien auf dem Weg des Umbaus der Agrar- und Ernährungswirtschaft unterstützen werde. „Rheinland-Pfalz braucht jetzt mutige Politikerinnen und Politiker, um seiner Rolle in der Landwirtschaft und im Ökologischen Landbau gerecht zu werden“, so Sabine Berger abschließend.

Ansprechpartnerin für Presseanfragen: Sabine Berger: 01741654456, info@aoel-rpsl.de

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Wir mögen Spam genauso wenig wie Pestizide. Deshalb bitten wir Sie dieses Feld auszufüllen.
Bild-CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.