Großes Interesse an den Besten Bioweinen der 19. ECOVIN Präsentation in Baden

19. ECOVIN-Präsentation und die Vorstellung der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2014 – Die Siegerweine der Prämierung und weitere rund 250 Bioweine wurden vorgestellt.

FREIBURG. Die größte regionale Bioweinmesse bildete den Rahmen für die Vorstellung der Besten Bioweine Baden-Württembergs 2014. Bei der 19. ECOVIN-Präsentation im Historischen Kaufhaus in Freiburg präsentierten sich Biowinzer aus beiden Landesteilen und von allen ökologischen Anbauverbänden. Erstmals vorgestellt wurden hier auch die Siegerweine der Prämierung der „Besten Bioweine Baden-Württemberg 2014“.

Knapp 220 Bioweine und Sekte wurden von den beteiligten Weingütern und Winzergenossenschaften aus Baden und aus Württemberg vorgestellt. Die Winzer bei der Präsentation wie bei der Prämierung kamen aus den vier ökologischen Anbauverbänden ECOVIN, Bioland, Demeter und Naturland, aus Baden und aus Württemberg. Das Slow Food Convivium Freiburg organisierte das kulinarische Rahmenprogramm und die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten PIWI International stellt im Foyer Weine aus pilzfesten Rebsorten vor. Der Stand mit den 54 PIWI-Weinen war bis in die späten Abendstunden stets gut besucht, das Interessen an den neuen Weinen sehr groß.

Im Mittelpunkt standen die 28 Besten Bioweine Baden-Württemberg 2014, die bei einer Verkostung am 6. Mai prämiert wurden. Besucher konnten bis in die späten Abendstunden probieren und vergleichen, für die Heimkehr konnte im Innenstadtbereich das Freiburger Fahrradtaxi genutzt werden.

Die Mitglieder des Slow Food Conviviums Freiburg hatten drei Sonderproben organisiert, in denen die Besten Bioweine Baden-Württembergs vorgestellt wurden, sowie die Kombinationen Wein und Brot sowie Schaumwein und Schinken.

Bei der Eröffnung der Präsentation gingen die Redner in ihren Grußworten stets auch auf die aktuelle Situation ein. Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Lotte Pfeffer-Müller, die Bundesversitzende von ECOVIN, betonten einen Tag vor der Europawahl die schwierige Situation der Biowinzer. Die ständigen Herausforderungen nehme man gerne an und werde durch das Urteil der Konsumenten auch stets bestärkt und belohnt. Als existenzbedrohend sehen die Bio-Erzeuger allerdings den Entwurf zur Revision der EU-Öko-Verordnung an, wonach für Bioprodukte besonders strenge Grenzwerte gelten sollen.

Freiburgs Umwelt-Bürgermeisterin Gerda Stuchlik lobte das Engagement der Biowinzer, das die Bemühungen der Stadt ideal ergänze, regionale und biologische Produkte in den Fokus zu stellen. Auch Dorothea Störr-Ritter, die Landrätin des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald schloss sich dem Motto der Bio-Erzeuger „schützen und nützen” an. Der badische Weinbaupräsident Kilian Schneider griff die politischen Töne von ECOVIN auf und betonte: „Der Badische Weinbauverband steht auf Ihrer Seite”, und Christian Eichert, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AÖL) rief als „Chef-Lobbyist” der Öko-Erzeuger zur Suche nach neuen Allianzen auf, um den Gefährdung des Bio-Anbaus durch die Revision der EU-Öko-Verordnung zu begegnen.

Lesen Sie mehr auf der Internetseite des ECOVIN Baden

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